Was genau macht eigentlich eine Tierheilpraktikerin?

Lernen – Lernen – Weiterbilden

….nur so erarbeitet man sich ein fundiertes medizinisches Wissen und ist in der Lage, ein Tier zu behandeln. Hier ist es erst einmal egal, ob dies schulmedizinisch oder alternativ geschehen soll.


Schulmedizin und Naturheilkunde soll sich ergänzen und nicht ausschließen!

Manchmal bedarf es Antibiotika oder Cortison, auch einige Impfungen halte ich für unverzichtbar. Allerdings sollte man genau abwägen, wann was nötig ist und hierzu ist ein fundiertes Wissen notwendig.

Mir persönlich ist ein gutes Miteinander mit Tierärzten, evtl. Physiotherapeuten und nicht zuletzt dem Patientenbesitzer sehr wichtig!

Die Naturheilkunde ist ein großes Gebiet mit mehr oder weniger bekannten Verfahren. Homöopathie, Phytotherapie, Akupunktur, Aromatherapie, aber auch Mycotherapie, die Arbeit mit Blutegeln und viele weitere Bereiche gehören zu diesem Spektrum.

Genaue Infos hierzu findet ihr auf meiner Website.

Wie läuft eine Behandlung genau ab?
Wo liegen die Unterschiede?

Wenn ich zu einem neuen Patienten komme, steht erst einmal eine ausführliche Anamnese an. Diese kann durchaus auch mal zwei Stunden dauern. Im Unterschied zur Schulmedizin werden nicht nur die Symptome behandelt, sondern ich versuche rauszufinden, warum das Tier überhaupt krank geworden ist.

So sehr sich oft die Krankheitsbilder ähneln, so unterschiedlich sind meine einzelnen Patienten und ihre persönliche Geschichte.

Nehmen wir als Beispiel den Klassiker „Chronischer Durchfall“

Durchfall kann unzählige Gründe haben und genau den einen gilt es zu finden:

  • Eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse
  • eine Nahrungsmittel-Unverträglichkeit/Allergie
  • eine Colitis
  • parasitärer Befall
  • Aufnahmestörung von Nährstoffen.

Oder ist vielleicht Stress die Ursache?

  • Umzug
  • Familienzuwachs
  • der Verlust einer Bezugsperson oder des tierischen Partners

Das kann dann durchaus auch schon ein paar Monate zurückliegen und nur durch intensive Befragung kommt man hier weiter.

© Andrey Kuzmin – Fotolia.com

Nach dieser Anamnese mache ich dem Tierbesitzer einen Therapievorschlag und beantworte alle Fragen hierzu ausführlich. Während der Therapie bleiben wir eng in Kontakt (telefonisch oder per WhatsApp), um bei Veränderungen schnell reagieren zu können.

„Nur“ ein Medikament gegen Durchfall hilft zwar meistens schneller, aber nach kurzer Zeit geht das Drama von vorne los und irgendwann heißt es dann „Das ist wohl chronisch und lässt sich nicht ändern“ – genau hier versuche ich anzusetzen und den Organismus des Tieres wieder in Gleichklang zu bringen, auch wenn es meistens etwas länger dauert.

Welche Ausbildung haben Tierheilpraktiker/Innen

Die Antwort heißt (leider):

Eine mehrjährige Ausbildung mit Abschluss beispielsweise an der ATM Akademie für Tiernaturheilkunde (hier habe ich meine Prüfung abgelegt) oder auch „keine“ – denn der Begriff Tierheilpraktiker/in ist gesetzlich nicht geschützt.

Deshalb kann ich nur jedem Patientenbesitzer raten, fragt genau nach, leider tummeln sich auch viele „selbsternannte Heiler“ in diesem Beruf.

Ein Hinweis ist beispielsweise die Zugehörigkeit zu einem Verband, denn diese nehmen nur Tierheilpraktiker/Innen mit abgeschlossener Ausbildung und jährlichen Fortbildungen als aktive Mitglieder auf.

Ich selbst bin Mitglied im FNT – Fachverband Niedergelassener Tierheilpraktiker – hier kann man sich auch Kolleginnen und Kollegen aus der näheren Umgebung nennen lassen.

Wenn ihr weitere Fragen zu diesem wunderschönen Beruf habt, schreibt mir einfach, ich beantworte sie euch gern – oder besucht mich auf www.tierheilpraxis-seuffert.de.

Liebe Grüße

Susanne