Elo

Elo/Pixabay

 

von Marc Nehmer (http://www.elo-samweis.de/21ger-seite/wiki.htm) [CC BY-SA 3.0 de (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons
Herkunft Deutschland
Größe Groß-Elo: 46-60 cm
Klein-Elo: 35-45 cm
Farben Alle Farben erlaubt
FCI-Nummer Vom FCI (noch) nicht anerkannt
Gesundheit Zuchtziel war es, einen robusten, gesunden und unkomplizierten Familienhund zu züchten
Besonderheiten Sehr junge Rasse der Elo Zucht- und Forschungsgemeinschaft e.V.

Charakter

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Der Elo ist ein „Designer-Hund“ und das ist keinesfalls abwertend gemeint. Er wurde mit ganz klaren Zielen gezüchtet und neben der Erbgesundheit war sein unkompliziertes Wesen das Wichtigste. Und diese Züchtung ist gelungen:

Der Elo ist ein liebevoller Familienhund mit hoher Reizschwelle – ihn bringt so leicht nichts aus der Ruhe, er ist geduldig, bellt kaum und lässt sich weder von Artgenossen noch von Kindern aus der Reserve locken. Fremden gegenüber ist er freundlich-zurückhaltend und auch der Jagdtrieb ist kaum vorhanden. Dennoch ist der Elo wachsam und seinen Lieben ein treuer Freund und Begleiter.

Mancher würde ihm vielleicht das Prädikat „langweilig“ verpassen, aber da tut man ihm unrecht: Er ist genau das, was er sein soll: Liebenswert, brav, ruhig, stressresistent und unkompliziert. Elos eigenen sich aufgrund ihres Charakters auch sehr gut als Therapie- und Begleithunde. Sie lernen schnell und haben ein stabiles Gemüt.

Geschichte

Die Hunderasse „Elo“ gibt es erst seit 1987 – Marita und Heinz Szobries hatten einen Traum:
Es sollte ein Hund sein, der sich auch in der Stadtwohnung wohl fühlt, sich perfekt in eine Familie integrieren lässt und über ein ausgeglichenes und unkompliziertes Wesen verfügt. Natürlich sollte dieser Traumhund auch noch hübsch anzusehen sein.

Ausgangsrassen waren Chow-Chow, Old-English-Sheepdog, Eurasier und Bobtail. Für die kleinere Ausgabe wurde der große Elo dann mit Pekinese, Japan-Spitz und Klein-Spitz gekreuzt.
Beide Varianten gibt es in der rauhhaarigen oder glatten Variante, immer mit mittellangem Fell, welches erstaunlich pflegeleicht ist. Das „Konzept Elo“ stimmt auf der ganzen Linie.

Besonderheiten

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Der Elo ist nicht von der FCI anerkannt, da es bis jetzt keinen einheitlichen Standard gibt. Viele Elos weisen noch starke Ähnlichkeiten mit einer ihrer Ursprungsrasse auf.
Beim Fell sind von der Elo Zucht- und Forschungs-gemeinschaft e.V. zwei Varianten zugelassen: Der rauhhaarige Elo hat langes, gewelltes, „wuscheliges“ Fell; sein glatthaariger Bruder mittellanges, dichtes Haar. Erlaubt sind bei beiden Varianten nahezu alle Farben, wobei ein reinweißer Grundton mit Flecken erwünscht ist.

Was sich aber bei nahezu allen Elos herauskristallisiert hat,  ist ihr freundlicher Blick, die mittelgroßen, weit auseinander liegenden, aufrecht stehenden Ohren und eine über dem Rücken gerollte Rute.
Es kann übrigens durchaus vorkommen, dass innerhalb eines Wurfes glatthaarige wie auch rauhaarige Elos in unterschiedlichen Scheckungen und Farbgebungen geboren werden.

Fazit: Wenn man weiß, wie genau die „Rasse Elo“ geplant war, muss man sagen:
Der heutige Elo kommt diesem Traum sehr nahe. Er bellt kaum, hat keinen nennenswerten Jagdtrieb, ist liebevoll, geduldig und extrem kinderfreundlich. Zudem sieht er gut aus und auch das längere Fell ist durchaus pflegeleicht. Ein idealer Familienhund, an dem jeder seine Freude hat.
Wer sich allerdings einen vierbeinigen Partner mit eingenem Kopf wünscht und im Hund auch eine Herausforderung sucht, findet den Elo vielleicht wirklich zu handsam.

Liebe Grüße

Susanne

 

 

 

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Susanne
„Wer sein Hobby zum Beruf macht, braucht nie mehr zu arbeiten“ (Konfuzius) – Als Tierheilpraktikerin konnte ich mir diesen Traum erfüllen und meine Begeisterung für Naturheilkunde mit meiner Liebe zu Tieren verbinden. Dieses Glück möchte ich hier im Blog mit euch teilen.