Bombay Katze – Panther fürs Wohnzimmer

Bombay Katze

 

HerkunftUSA
GewichtKatze: 4 kg; Kater: 5 kg
FarbenFell: schwarz
Augen: Gold bis kupferfarben
Pflegeaufwandgering
GesundheitUnauffällig und robust, selten Gendefekt, der zu einer Art Gaumenspalte führt
BesonderheitenEine perfekte Familienkatze

Inhaltsverzeichnis:

Charakter

Die Bombay Katze ist etwas ganz Besonderes:
Freundlich und verspielt, neugierig und lebensfroh, anhänglich ohne aufdringlich zu sein. Sie kennt keine Scheu und versteckt sich fast nie. Dennoch ist sie sehr selbstbewusst und ordnet sich nicht unter. Die Bombay Katze gewöhnt sich schnell an die Leine und begleitet ihre Menschen auch in den Urlaub. Autofahren ist so gut wie nie ein Problem – Hauptsache sie ist dabei, denn Gesellschaft ist ihr Lebenselexier.
Alleine zuhause bleiben ist für sie ein Greul, da ist sie doch lieber die Bürokatze und holt sich ihre Streicheleinheiten beim ganzen Team. Wenn sie sich langweilt, kann sie Aufmerksamkeit durchaus lautstark einfordern. Dies klingt zwar oft eher nach einem Gequake als nach echtem Miauen, aber sie bekommt in der Regel was sie will, ohne nur eine einzige Kralle einsetzen zu müssen.

Für Familien ist sie der perfekte Stubentiger, sie spielt gern, kann auch gut mit Kindern und ist niemals aggressiv. Nur Einzelhaltung passt nicht zu ihrem geselligen Wesen, da kann auch das Traumkätzchen zu einem kleinen Alptraum werden.

Herkunft

Die Bombaykatze ist eine „Designerkatze“, sie wurde gezielt gezüchtet. Angeblich war Nikki Horner aus Louisville/USA so begeistert von Bagheera aus dem Dschungelbuch, dass sie noch 1953 den ersten Schritt in Richtung Mini-Panther unternahm.
Sie verpaarte einen schwarzen American Shorthair Kater mit einer braunen Burmadame (bei der Burma ist das Braun genetisch dem Schwarz zugeordnet). Dies gilt als die Geburtstunde der Bombay Katze.
Optisch ist sie nahezu identisch mit der Burma, das seidige, kurze Fell sowie Körperbau und Kopf lassen eine schwarze Burmesin vermuten, die es so aber (als Burma) nicht gibt.
Die indische Stadt Bombay gab ihr den Namen und unterstrich noch einmal die exotische Ausstrahlung der schwarzen Schöhnheit.

1976 wurde die Bombay als eigenständige Rasse anerkannt und die TICA legte den Standard für den wohnzimmertauglichen Panther fest.

Aussehen

StaturMittelgroß und ausgewogen
KopfMittelgroß mit einem runden, gut geformten Kopf.
Die Nase mit einem deutlichen Stopp im Profil.
Prägnante, gerundete Schnauze mit rundem Kinn.
AugenWeit auseinanderstehend, groß und rund.
Die Farbe geht von bernstein bis kupfer
OhrenMittelgroß mit abgerundeten Spitzen, weit außen aber keinesfalls seitlich angesetzt
KörperLang und muskulös mit breiter Brust und starkem Knochenbau, mittellange Beine, die hinten höher sind, große Pfoten
FellNur in schwarz und bis zu den Haarwurzeln durchgefärbt.
Kurz und seidig, satinartig glänzend
SchwanzMittellang mit runder Spitze


Die Geschmeidigkeit und Eleganz eines schwarzen Panthers gepaart mit der Neugier und Verspieltheit einer jungen Hauskatze – das ist die Bombay.

Da sie trotz ihrer unvergleichlichen Schönheit eine sehr seltene Rasse ist, kommt es leider manchmal zu einem inzestbedingten Gendefekt (Cranio-faszialer Schaden), ähnlich der Kiefer-Gaumenspalte bei Menschen.
Daher werden zur Blutauffrischung manchmal die Ursprungsrassen eingekreuzt, aber nur durch und durch schwarze Exemplare dürfen sich Bombay nennen.

Bombay KatzeDiese intelligente und verschmuste Rasse macht es ihren Besitzern leicht, ihr komplett zu verfallen.

Wenn sie genug Aufmerksamkeit und einen vierbeinigen Gefährten zu Seite hat, ist sie durchaus mit einem Leben im Haus glücklich und zufrieden und zeigt das auch.

Der Pflegeaufwand hält sich in Grenzen, hier geht es eher um ein „Polieren“, um einzelne locker sitzende Haare zu entfernen, die das glänzende pechschwarze Gesamtbild stören könnten.

Fazit: Wenn Dich der hohe Anschaffungspreis nicht vom Kauf abhält, bekommst Du ein gesundes und robustes Traumkätzchen, das Dir viel Freude machen wird.
Wichtig ist auch bei der Bombay: Kaufe bei einem verantwortungsvollen Züchter, um die Genproblematik durch die hohe Inzuchtsrate auszuschließen.
Dein schwarzer Panther soll Dir schließlich viele Jahre auf Schritt und Tritt folgen.

Liebe Grüße

Susanne

Vorheriger ArtikelRelax-Wiese & Back to Instinct Aktiv-Teppich
Nächster ArtikelBuch-Tipp: Alles für die Katz!
„Wer sein Hobby zum Beruf macht, braucht nie mehr zu arbeiten“ (Konfuzius) – Als Tierheilpraktikerin konnte ich mir diesen Traum erfüllen und meine Begeisterung für Naturheilkunde mit meiner Liebe zu Tieren verbinden. Dieses Glück möchte ich hier im Blog mit euch teilen.