Burma – die Menschenkatze

 Burma – anhängliche und liebevolle Quasselstrippe

HerkunftMyanmar/USA
GewichtKatze: 4 – 4,5 kg; Kater: 5 – 6 kg
Farben

Die Burma gibt es in weltweit 10 annerkannten Farben – braun, blau, chocolate, lilac , die entsprechenden Tortievarietäten, rot und creme.
Augen: goldiger Gelbton

Pflegeaufwandgering
GesundheitGleichgewichtsstörung aufgrund einer Erbkrankheit des Innenohrs, Brachyzephalie (Missbildungen im Kopfbereich) bei Extremzüchtungen
BesonderheitenSehr gesprächig, die Burma hat unterschiedlichste Tonlagen, die sie gern zum Besten gibt.

Charakter

burmaDie Burma ist ausgesprochen menschenbezogen, charmant und anhänglich. Da sie zu Menschen sehr sanftmütig ist, hat sie auch den Beinamen „Menschenkatze“ .
Sie möchte an den Aktivitäten der Familie teilhaben und schreckt auch nicht davor zurück, sich einfach auf die Zeitung oder ein Buch zu legen, wenn sie sich Aufmerksamkeit und Körperkontakt wünscht.
Sie ist spielfreudig, intelligent und überrascht hin und wieder auch mit einem ausgesprochen schelmischen Charakterzug. Burmas gelten als sehr anpassungsfähig, akzeptieren den Tagesablauf ihrer Familien und stellen sich darauf ein.

Auch mit Artgenossen, Hunden und kleinen Kindern kommt die Schönheit gut zurecht. Aber – die Burma ist nicht gern alleine, daher sollte sie (wie eigentlich alle Katzen) nicht als Einzeltier gehalten werden.
Sie betrachtet ihre Menschen und andere Mitbewohner ganz selbstverständlich als ihr Eigentum und kommt gar nicht auf die Idee, dass jemand sie nicht mögen könnte, schließlich mag sie ja auch (fast) alle Menschen und geht offen auf sie zu.

Herkunft

Die Burma ist eine von sechzehn Thai-Katzenarten, die bereits zwischen 1350 und 1727 auf einem Pergament namens „Smud Koi“ mit Bild und Vers beschreiben wurde. Dies kann man heute noch im Nationalmuseum von Bangkok besichtigen.

burmaAnfang der 1930er Jahre brachte der Marinearzt Dr. Thompson eine schlanke, braune Katze aus Rangoon/Burma mit in die USA. Diese Katze „Wong Mau“ entpuppte sich als Golden Siam (Tonkanesen). Sie gilt als Begründerin der Rasse, obwohl sie selbst keine echte Burma war. Dr. Thompson verpaarte sie mit einer Siam, die ihr sehr ähnlich sah und züchtete diese Linie weiter. Es entstanden so drei neue Typen: Die Siam – heller Körper mit dunkler Maske, Tonkanesen – mittelbrauner Körper mit dunkler Maske und dunkelbraune Katzen ohne Maske – die heutige Burma. Mau selbst war übrigens eine Siam-Kreuzung und eine natürliche Tonkanesin. 1957 wurde die Burma als eigenständige Rasse vom CFA anerkannt.

Aussehen

StaturElegant und athlethisch, mittelgroß
KopfKurzer, keilförmiger Kopf mit breiten Backenknochen
AugenWeit auseinanderstehend, ausdrucksvoll und leuchtend mit einer goldgelben Färbung.
OhrenDie Ohren sind an den Spitzen abgerundet und nach vorne gedreht, sie stehen weit auseinander.
KörperDer Körper ist mittellang, muskulös und kompakt.
FellSehr kurz und fein. Seidig glänzend liegt das Fell eng am Körper an. Die Burma hat nahezu keine Unterwolle.
SchwanzMittellang und gerade

Achtung: Die Burmakatze gibt es in weltweit 10 annerkannten Farben – braun, blau,
chocolate, lilac , die entsprechenden Tortievarietäten, rot und creme.
Auf manchen Websites werden sogenannte „Silber Burmesen“ angeboten, aber
die Farben Silber, getickt, smoke, tabby und andere Farbschläge sind keine reinrassigen Burmesen, sondern Mischlinge aus Singapura, Burma, Hauskatze, Siam…
Die „Silber-Burma“ ist weder in Europa noch in USA als Farbvariante anerkannt.

Fazit: Wenn du dir eine aufgeschlossene und aktive Katze wünscht, die dir nicht von der Seite weicht, dann wirst du mit einer (besser zwei !) Burma glücklich werden. Achte beim Kauf darauf, dass du keine Extrem-Zucht auswählst, gerade die amerikanischen Linien fallen hier noch durch runde, flache Köpfe mit hervorstehenden Augen und Mini-Ohren auf. Eine Burma soll aussehen wie eine Burma und nicht wie eine schlechte Kopie von E.T..

burmaFür die Bilder und teilweise Textpassagen danke ich Silvia Röll-Becker.

Ihre wunderschönen Katzen findest du auf: www.burmacats.de

Alles Liebe

Susanne

 

 

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